
Schwangerschaftsbetreuung in München – begleitet durch eine besondere Zeit
Herzlichen Glückwunsch, Sie sind schwanger! Vor Ihnen liegt eine aufregende Zeit voller Vorfreude, Fragen und Veränderungen. In dieser Zeit an Ihrer Seite zu sein, ist für mich eine der schönsten Aufgaben meines Berufs. Diese Schwangerschaftsbetreuung in München begleitet Sie von den ersten Wochen bis über die Geburt hinaus – medizinisch sicher und menschlich zugewandt.
Zeit, Ruhe und moderne Diagnostik
Was ist mir wichtig: dass Sie sich gut aufgehoben fühlen. Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen – ob es um Ernährung, Sport und Reisen geht oder um die Untersuchungen, die in den kommenden Monaten anstehen. Gleichzeitig steht Ihnen modernste Ultraschall- und Diagnostiktechnik zur Verfügung. Ich bin für die anspruchsvolle Ersttrimester-Diagnostik über die FMF Deutschland zertifiziert – Sie sind also auch bei speziellen Untersuchungen in erfahrenen Händen.
Ihre Schwangerschaft und mögliche Untersuchungen auf einen Blick
Ihren Entbindungstermin können Sie folgendermaßen errechnen: 1.Tag der letzten Regelblutung minus 3 Monate plus 7 Tage plus 1 Jahr. Eine Schwangerschaft dauert somit 280 Tage = 40 Schwangerschaftswochen (SSW) oder ca. 9 1/2 Kalendermonate. Diese Berechnung gilt nur für einen 28-Tage-Zyklus. Jedoch werden nur 4% aller Kinder am errechneten Termin geboren.
Ihr Mutterpass wird bei uns in der Praxis zwischen der 8. und 12. SSW ausgestellt. Hier werden neben den Schwangerschaftsdaten und Laborergebnissen ihre persönliche Vorgeschichte sowie evtl. bestehende Risiken und Vorerkrankungen eingetragen. Sie sollten dieses wichtige Dokument während der gesamten Schwangerschaft bei sich tragen und zu jeder Untersuchung mitbringen.
Im ersten Schwangerschaftsdrittel werden die Untersuchungsabstände individuell festgelegt. Ab der 12. bis zur 30. SSW finden die Untersuchungen alle 4 Wochen statt, danach alle 2 Wochen. In den letzten 3 Wochen der Schwangerschaft sind wöchentliche Untersuchungen vorgesehen. Abweichende Regelungen bestehen für Risiko- und Mehrlingsschwangerschaften. Bei diesen Vorsorgeuntersuchungen werden Blutdruck und Gewicht gemessen sowie der Urin untersucht. Weiterhin wird der Höhenstand der Gebärmutter bestimmt und die Herztöne des Kindes kontrolliert.
Beim Cardiotokogramm (CTG) kann das kindliche Herztonaktionsmuster für ca. 20-30 Minuten aufgezeichnet werden. Dies wird in der Schwangerschaft ab der 28. SSW durchgeführt. Hiermit wird sichergestellt, dass es Ihrem Baby gut geht. Auch dient das CTG dem Ausschluss vorzeitiger Wehentätigkeit. Bei Überschreitung des errechneten Termins (ET) sollten die Herztöne des Kindes alle 2-3 Tage kontrolliert werden.
Ultraschall in der Schwangerschaft
Der Ultraschall ist das Herzstück jeder Vorsorge – und für die meisten Eltern der schönste Moment.
Ab der 7. Schwangerschaftswoche ist der Herzschlag Ihres Kindes erstmals sichtbar.
Zusätzlich zu den Screeninguntersuchungen bleibt uns Zeit, Ihr Baby regelmäßig in seiner Entwicklung zu begleiten.
Die moderne Ultraschalltechnik bietet uns die Möglichkeit, Oberflächen- und Organstrukturen 3-dimensional darzustellen. Dies bietet Ihnen faszinierende Einblicke in die Entwicklung Ihres Babys, wir können hiermit die Aussagekraft der Diagnostik verbessern.
Mit dieser speziellen Ultraschalltechnik wird festgestellt, ob Ihr Kind ausreichend versorgt wird. Dabei steht der Blutfluss in den wichtigsten Gefäßen von Mutter und Kind im Fokus. Werden Auffälligkeiten frühzeitig erkannt, gibt es gute therapeutische Möglichkeiten. Ein unauffälliges Ergebnis kann Ihrer Beruhigung dienen.

Weitere Untersuchungen
Der orale Glucosetoleranztest findet bei normaler Risikokonstellation zwischen der 24. und 28. SSW statt und dient dem Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes.
Gestörte Glucosetoleranz bzw. Schwangerschaftsdiabetes kann zu verschiedenen Komplikationen in der Spätschwangerschaft führen, insbesondere hohes Geburtsgewicht der Neugeborenen kommt häufig vor.
Sie benötigen für diesen wichtigen Test einen gesonderten Termin und sollten gut 1 – 2 Stunden Zeit mitbringen.
Immer wieder führen Infektionen in der Schwangerschaft zu Problemen. Manche Erkrankungen wie z.B. Röteln, Keuchhusten und Windpocken können durch rechtzeitige Impfung vor geplanter Schwangerschaft verhindert werden.
Bei anderen Infekten hilft eine Titerbestimmung vor oder während der Schwangerschaft, Ihr Infektionsrisiko abzuschätzen. Die Toxoplasmose z.B. wird durch Katzenkontakt oder Genuss von rohem Fleisch übertragen, die Listeriose vorwiegend über Rohmilchprodukte, die Zytomegalie über infizierte Sekrete. Hier können Sie selber durch entsprechende Umstellung der Ernährung und Verhaltensänderung eine Infektion weitgehend vermeiden.
Um Ihre Schwangerschaft für Sie und Ihr Baby möglichst sicher zu gestalten, führen wir routinemäßig bei allen Schwangeren ein Screening auf Chlamydien, B-Streptokokken und Hepatitis B durch.
Direkt nach der Geburt besteht die Möglichkeit, Blut aus der Nabelschnur zu gewinnen. Dieses Blut enthält Stammzellen und deren Vorläuferzellen, die unter Umständen in der Zukunft Ihres Kindes oder eines Dritten im Rahmen einer therapeutischen Anwendung von Bedeutung sein könnten. Als werdende Mutter haben Sie die Möglichkeit, diese Stammzellen als individuelle Gesundheitsvorsorge einzulagern oder der Öffentlichkeit zu spenden.
Nach der Geburt
Herzlichen Glückwunsch – Ihr Kind ist endlich da!
Für alle Fragen rund um die Stillzeit, Rückbildung und Verhütung nach der Geburt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Wir werden die Rückbildung von Gebärmutter und Bauchdecken kontrollieren, uns in der Untersuchung die Heilung von eventuellen Geburtsverletzungen oder einer Kaiserschnittnarbe anschauen. Ein Ultraschall mit der Darstellung der Beckenorgane rundet die Untersuchung ab.
Bitte bringen Sie zu dieser Untersuchung, die 4-8 Wochen nach der Geburt stattfinden sollte, Ihren Mutterpass mit. Natürlich können Sie auch gerne Ihr Baby mitbringen – wir freuen uns auch darauf, es „live und in Farbe“ zu sehen!
