
Schwangerschaftsbetreuung in München – begleitet durch eine besondere Zeit
Herzlichen Glückwunsch, Sie sind schwanger! Vor Ihnen liegt eine aufregende Zeit voller Vorfreude, Fragen und Veränderungen. In dieser Zeit an Ihrer Seite zu sein, ist für mich eine der schönsten Aufgaben meines Berufs. Diese Schwangerschaftsbetreuung in München begleitet Sie von den ersten Wochen bis über die Geburt hinaus – medizinisch sicher und menschlich zugewandt.
Zeit, Ruhe und moderne Diagnostik
Was ist mir wichtig: dass Sie sich gut aufgehoben fühlen. Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen – ob es um Ernährung, Sport und Reisen geht oder um die Untersuchungen, die in den kommenden Monaten anstehen. Gleichzeitig steht Ihnen modernste Ultraschall- und Diagnostiktechnik zur Verfügung. Ich bin für die anspruchsvolle Ersttrimester-Diagnostik über die FMF Deutschland zertifiziert – Sie sind also auch bei speziellen Untersuchungen in erfahrenen Händen.
Vorsorge, die weiterwirkt: Prävention von Anfang an
Eine Schwangerschaft ist weit mehr als neun Monate – denn sie reicht weit in die Zukunft hinein. Für Ihr Kind und für Sie selbst. Mir ist wichtig, diese Zeit nicht nur zu begleiten, sondern sie als Chance für die langfristige Gesundheit von Ihnen beiden zu nutzen.
Für Ihr Kind
Schon im Mutterleib werden wichtige Weichen für die spätere Gesundheit gestellt – die Wissenschaft spricht von „fetaler Programmierung“. Eine gute Versorgung mit Nährstoffen wie Folsäure, Jod, Eisen und Vitamin D und die frühzeitige Vermeidung eines Schwangerschaftsdiabetes können das Fundament für ein gesundes Leben legen. Deshalb schauen wir hier besonders genau hin.

Für Sie als Mutter
Eine Schwangerschaft fordert Ihren Körper – sie gilt in der Medizin sogar als natürlicher „Stresstest“, der frühzeitig zeigen kann, wo Ihre eigene Gesundheit Aufmerksamkeit braucht. Zugleich zehrt sie an Ihren Reserven: Allein an Eisen verliert Ihr Körper über eine Schwangerschaft hinweg erhebliche Mengen. Diese Reserven wieder aufzufüllen und Ihre Werte im Blick zu behalten, schützt Ihr Wohlbefinden – in der Schwangerschaft, im Wochenbett und darüber hinaus.
Ihre Schwangerschaft und mögliche Untersuchungen auf einen Blick
Ihren Entbindungstermin können Sie folgendermaßen errechnen: 1.Tag der letzten Regelblutung minus 3 Monate plus 7 Tage plus 1 Jahr. Eine Schwangerschaft dauert somit 280 Tage = 40 Schwangerschaftswochen (SSW) oder ca. 9 1/2 Kalendermonate. Diese Berechnung gilt nur für einen 28-Tage-Zyklus. Jedoch werden nur 4% aller Kinder am errechneten Termin geboren.
Ihr Mutterpass wird bei uns in der Praxis zwischen der 8. und 12. SSW ausgestellt. Hier werden neben den Schwangerschaftsdaten und Laborergebnissen ihre persönliche Vorgeschichte sowie evtl. bestehende Risiken und Vorerkrankungen eingetragen. Sie sollten dieses wichtige Dokument während der gesamten Schwangerschaft bei sich tragen und zu jeder Untersuchung mitbringen.
Im ersten Schwangerschaftsdrittel werden die Untersuchungsabstände individuell festgelegt. Ab der 12. bis zur 30. SSW finden die Untersuchungen alle 4 Wochen statt, danach alle 2 Wochen. In den letzten 3 Wochen der Schwangerschaft sind wöchentliche Untersuchungen vorgesehen. Abweichende Regelungen bestehen für Risiko- und Mehrlingsschwangerschaften. Bei diesen Vorsorgeuntersuchungen werden Blutdruck und Gewicht gemessen sowie der Urin untersucht. Weiterhin wird der Höhenstand der Gebärmutter bestimmt und die Herztöne des Kindes kontrolliert.
Beim Cardiotokogramm (CTG) kann das kindliche Herztonaktionsmuster für ca. 20-30 Minuten aufgezeichnet werden. Dies wird in der Schwangerschaft ab der 28. SSW durchgeführt. Hiermit wird sichergestellt, dass es Ihrem Baby gut geht. Auch dient das CTG dem Ausschluss vorzeitiger Wehentätigkeit. Bei Überschreitung des errechneten Termins (ET) sollten die Herztöne des Kindes alle 2-3 Tage kontrolliert werden.
Unterstützende Therapie
Die Akupunktur ist ein sanftes Verfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin, das viele Frauen als wohltuende Begleitung durch die Schwangerschaft empfinden. Über feine Nadeln an ausgewählten Punkten lassen sich verschiedene Beschwerden lindern, die in dieser Zeit auftreten können.
Besonders bewährt hat sich die Akupunktur bei Übelkeit in der Frühschwangerschaft – hier ist ihre Wirkung am besten untersucht. Auch bei Ödemen, Rücken- und Beckenschmerzen, Schlafstörungen oder innerer Unruhe kann sie eine angenehme Unterstützung sein, ganz ohne Medikamente.
Ab etwa der 36. Schwangerschaftswoche bieten wir zudem die geburtsvorbereitende Akupunktur an. Sie soll helfen, den Körper sanft auf die Geburt einzustimmen. Gerne beraten wir Sie, ob und wann die Akupunktur für Sie sinnvoll ist – als ergänzendes Angebot zu Ihrer medizinischen Betreuung.
Mit einer Infusionstherapie kann man in einer Schwangerschaft bei akuten Beschwerden sehr schnell eine Stabilisierung erreichen. Auch unerwünschte Kaskaden durch einen Micronährstoffmangel können vermieden werden.
Ein Beispiel: Mit dem Wachstum des Babys steigt auch der Eisenbedarf. Die natürliche Aufnahme des Eisens über den Magen-Darm-Trakt in der Schwangerschaft in dieser Menge ist nicht immer gegeben. Wenn zu diesem Eisenmangel zusätzlich ein Infekt entsteht, dann verbraucht der Körper noch mehr Eisen. Es entsteht eine Kaskade eines verstärkten Eisenmangels, in der die Patientin kaum Zeit und Möglichkeit bleibt, dieses Defizit auszugleichen.
Vorgeburtliche Ultraschalldiagnostik
Der Ultraschall ist das Herzstück jeder Vorsorge – und für die meisten Eltern der schönste Moment.
Ab der 7. Schwangerschaftswoche ist der Herzschlag Ihres Kindes erstmals sichtbar.
Zusätzlich zu den Screeninguntersuchungen bleibt uns Zeit, Ihr Baby regelmäßig in seiner Entwicklung zu begleiten.
Das erste Screening ist dafür da, die Größe des Embryos und anhand der Maße den Geburtstermin genau zu bestimmen. Außerdem können Mehrlingsschwangerschaften festgestellt werden.
Bitte bringen Sie Ihren Mutterpass mit, wenn Sie bereits einen haben.
Um die 12.-14. SSW kann auf Wunsch eine Nackentransparenzmessung kombiniert mit frühem Fehlbildungsausschluss durchgeführt werden – für diese zeitaufwendige Untersuchung ist ein gesonderter Termin notwendig. Die Ultraschalluntersuchung erlaubt in Kombination mit einer Blutuntersuchung eine genauere Risikoabschätzung, ob Ihr Kind von einer organischen oder genetischen Erkrankung betroffen ist.
Dieses spezielle Ersttrimesterscreening eignet sich besonders für diejenigen Frauen, die keine invasive Diagnostik planen, aber dennoch eine hohe Sicherheit für ihr Baby wünschen. Die Untersuchung stellt keine Gefährdung für Mutter und Kind dar.
Jetzt ist es wichtig, sich Ihr Baby in seiner Organentwicklung genauer anzusehen.
Im zweiten Screening wird mittels Ultraschall systematisch begutachtet, ob mögliche Fehlentwicklungen zu beobachten sind.
Zudem wird eine Dopplerschalluntersuchung mit Darstellung des mütterlichen und kindlichen Gefäßflusses durchgeführt.
Hier kann man beurteilen, ob das Kind über die Plazenta ausreichend versorgt wird.
In diesem Screening wird die Organentwicklung erneut kontrolliert. Es wird auf ein ausreichendes Wachstum des Kindes acht gegeben.
Der Schwerpunkt dieser Untersuchung liegt in der Beobachtung, ob das Kind über die Plazenta ausreichend versorgt ist.
Auch wird eine Doppleruntersuchung zur Darstellung des mütterlichen und kindlichen Gefäßflusses durchgeführt, um unter anderem frühzeitig das Risiko einer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) einschätzen zu können.

Weitere Untersuchungen
Der orale Glucosetoleranztest findet bei normaler Risikokonstellation zwischen der 24. und 28. SSW statt und dient dem Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes.
Gestörte Glucosetoleranz bzw. Schwangerschaftsdiabetes kann zu verschiedenen Komplikationen in der Spätschwangerschaft führen, insbesondere hohes Geburtsgewicht der Neugeborenen kommt häufig vor.
Sie benötigen für diesen wichtigen Test einen gesonderten Termin und sollten gut 1 – 2 Stunden Zeit mitbringen.
Immer wieder führen Infektionen in der Schwangerschaft zu Problemen. Manche Erkrankungen wie z.B. Röteln, Keuchhusten und Windpocken können durch rechtzeitige Impfung vor geplanter Schwangerschaft verhindert werden.
Bei anderen Infekten hilft eine Titerbestimmung vor oder während der Schwangerschaft, Ihr Infektionsrisiko abzuschätzen. Die Toxoplasmose z.B. wird durch Katzenkontakt oder Genuss von rohem Fleisch übertragen, die Listeriose vorwiegend über Rohmilchprodukte, die Zytomegalie über infizierte Sekrete. Hier können Sie selber durch entsprechende Umstellung der Ernährung und Verhaltensänderung eine Infektion weitgehend vermeiden.
Um Ihre Schwangerschaft für Sie und Ihr Baby möglichst sicher zu gestalten, führen wir routinemäßig bei allen Schwangeren ein Screening auf Chlamydien, B-Streptokokken und Hepatitis B durch.
Direkt nach der Geburt besteht die Möglichkeit, Blut aus der Nabelschnur zu gewinnen. Dieses Blut enthält Stammzellen und deren Vorläuferzellen, die unter Umständen in der Zukunft Ihres Kindes oder eines Dritten im Rahmen einer therapeutischen Anwendung von Bedeutung sein könnten. Als werdende Mutter haben Sie die Möglichkeit, diese Stammzellen als individuelle Gesundheitsvorsorge einzulagern oder der Öffentlichkeit zu spenden.
Nach der Geburt
Herzlichen Glückwunsch – Ihr Kind ist endlich da!
Für alle Fragen rund um die Stillzeit, Rückbildung und Verhütung nach der Geburt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Wir werden die Rückbildung von Gebärmutter und Bauchdecken kontrollieren, uns in der Untersuchung die Heilung von eventuellen Geburtsverletzungen oder einer Kaiserschnittnarbe anschauen. Ein Ultraschall mit der Darstellung der Beckenorgane rundet die Untersuchung ab.
Bitte bringen Sie zu dieser Untersuchung, die 4-8 Wochen nach der Geburt stattfinden sollte, Ihren Mutterpass mit. Natürlich können Sie auch gerne Ihr Baby mitbringen – wir freuen uns auch darauf, es „live und in Farbe“ zu sehen!
Kosten transparent im Überblick für Selbstzahlerinnen
Ihre Periodenblutung ist ausgeblieben, der Schwangerschaftstest ist positiv?
Dann beginnt jetzt eine aufregende Zeit für Sie!
Sie haben viele Fragen – ist mit der Schwangerschaft alles in Ordnung, was muss ich beachten bei meiner Ernährung, Sport, Reisen … Das und vieles mehr können wir in einem ausführlichen Gespräch klären.
Wir werden eine Ultraschalluntersuchung durchführen, um zu sehen, ob sich die Schwangerschaft an der richtigen Stelle eingenistet hat. Und können ab der 7. SSW vielleicht auch schon einen Herzschlag entdecken. Wenn alles gut aussieht, werden wir die Blutabnahmen für die Anlage des Mutterpasses durchführen und Ihnen Informationsmaterial für die Schwangerschaft mitgeben.
Wir als Praxisteam kümmern uns um Sie und Ihre Anliegen in angenehmer Atmosphäre.
Im ersten Schwangerschaftsdrittel werden die Untersuchungsabstände individuell festgelegt. Ab der 12. bis zur 30. SSW finden die Untersuchungen alle 4 Wochen statt, danach alle 2 Wochen. In den letzten 3 Wochen der Schwangerschaft sind wöchentliche Untersuchungen vorgesehen. Abweichende Regelungen bestehen für Risiko- und Mehrlingsschwangerschaften. Bei diesen Vorsorgeuntersuchungen werden Blutdruck und Gewicht gemessen sowie der Urin untersucht.
Zusammen schauen wir im Ultraschall, ob Ihr Kind sich gut entwickelt und an Gewicht zulegt.
Zusätzlich zur Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung mit Ultraschall können wir ab der 28. Schwangerschaftswoche das kindliche Herztonaktionsmuster (CTG) aufzeichnen. Hiermit wird sichergestellt, dass es Ihrem Baby gut geht. Auch dient das CTG dem Ausschluss vorzeitiger Wehentätigkeit. Bei Überschreitung des errechneten Termins (ET) sollten die Herztöne des Kindes alle 2-3 Tage kontrolliert werden.
Akupunktur kann eine wunderbare Unterstützung bei Schwangerschaftsübelkeit und Erbrechen sein. Ebenso kann sie bei Ödemen in der Schwangerschaft, in der Geburtsvorbereitung und nach der Geburt bei verschiedenen Beschwerden wie z.B. Stillbeschwerden, Wochenflussstau oder Wochenbettdepressionen eingesetzt werden.
Spezielle Schwangerschaftsdiagnostik
Das erste Screening ist dafür da, die Größe des Embryos und anhand der Maße den Geburtstermin genau zu bestimmen. Außerdem können Mehrlingsschwangerschaften festgestellt werden.
Bitte bringen Sie Ihren Mutterpass mit, wenn Sie bereits einen haben.
Der NIPT ist ein Gentest aus dem mütterlichem Blut, er kann das mögliche Vorliegen einer Trisomie 21 (Down-Syndrom), 13 (Pätau-Syndrom), 18 (Edwards-Syndrom) sowie weiterer genetischer Auffälligkeiten bei Ihrem Kind feststellen. Er ist für das ungeborene Kind ungefährlich und stellt mit hoher – aber nicht 100% iger – Sicherheit fest, ob eine der untersuchten Chromosomenstörungen vorliegt. Der Test kann ab SSW 9+0 durchgeführt werden, er ist auch aussagekräftig bei Zwillingsschwangerschaften und nach Kinderwunschbehandlungen. Auf Wunsch erfahren Sie ab SSW 14+0, ob Sie ein Mädchen oder einen Jungen erwarten. Ein unauffälliges Testergebnis führt zur Entlastung der Schwangeren. Damit können invasive Eingriffe und so ggf. eingriffsbezogene Schwangerschaftsverluste vermieden werden. Bei auffälligem Ergebnis wird eine invasive Abklärung mittels Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) empfohlen.
Sie wünschen keine invasive Diagnostik (z.B.Fruchtwasseruntersuchung) in Ihrer Schwangerschaft, aber dennoch eine hohe Sicherheit für Ihr Baby?
Dann kann dieses spezielle Ersttrimesterscreening mit Nackentransparenzmessung und früher Organdiagnostik für Sie sinnvoll sein. Diese Ultraschalluntersuchung erlaubt in Kombination mit einer Blutuntersuchung eine genauere Risikoabschätzung, ob Ihr Kind von einer organischen oder genetischen Erkrankung betroffen ist.
Auch kann im Rahmen der Untersuchung ein Dopplerultraschall durchgeführt werden, der Aufschluss über die Gefäßwiderstände im mütterlichen Kreislauf und somit die Versorgung des Kindes über die Plazenta gibt. Bei besonderen Risikokonstellationen kann die Untersuchung durch spezielle Blutwerte und Blutdruckmessungen im Rahmen des Präeklampsiescreenings komplettiert werden.
Die Zertifizierung über die FMF Deutschland liegt bei bei beiden Ärztinnen vor.
Jetzt ist es wichtig, sich Ihr Baby in seiner Organentwicklung genauer anzusehen. Im zweiten Screening wird mittels Ultraschall systematisch begutachtet, ob mögliche Fehlentwicklungen zu beobachten sind. Zudem wird eine Dopplerschalluntersuchung mit Darstellung mit mütterlichem und kindlichen Gefäßflusses durchgeführt. Hier kann man beurteilen, ob das Kind über die Plazenta ausreichend versorgt wird.
Der orale Glucosetoleranztest findet bei normaler Risikokonstellation zwischen der 24. und 28. SSW statt und dient dem Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes.
Gestörte Glucosetoleranz bzw. Schwangerschaftsdiabetes kann zu verschiedenen Komplikationen in der Spätschwangerschaft führen, insbesondere hohes Geburtsgewicht der Neugeborenen kommt häufig vor.
Sie benötigen für diesen wichtigen Test einen gesonderten Termin und sollten 2 Stunden Zeit mitbringen.
In diesem Screening wird die Organentwicklung erneut kontrolliert. Es wird auf ein ausreichendes Wachstum des Kindes acht gegeben.
Der Schwerpunkt dieser Untersuchung liegt in der Beobachtung, ob das Kind über die Plazenta ausreichend versorgt ist.
Auch wird eine Doppleruntersuchung zur Darstellung des mütterlichen und kindlichen Gefäßflusses durchgeführt, um frühzeitig das Risiko einer Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) beurteilen zu können.
